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  • AutorenbildSarah Bauernhofer

Beste Betreuung fuer jedes Kind. Zu Besuch bei Kinderarzt Dr. Rodler

Christoph Rodler ist in Pöllau bei Hartberg aufgewachsen und hat in Graz sein Medizinstudium absolviert. Dabei war für ihn relativ schnell klar: Ich werde Kinderarzt. Heute wohnt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der steirischen Hauptstadt. Seit Herbst 2023 pendelt der 38-Jährige täglich nach Hartberg, um dort in seiner eigenen Ordination seiner Berufung nachzugehen. Ich habe ihn besucht und über seine fachliche Kompetenz, seine Werte und über die Gestaltung der Kinderarzt-Praxis nur so gestaunt.



EIN SEGEN

Kahle Wände, eine sterile Einrichtung sowie kalte und unpersönliche Atmosphäre sucht man hier vergeblich. Was für ein Glück - für Eltern und Kinder gleichermaßen. Denn oft ist es der erste Eindruck, der zählt und der einen Arztbesuch mit Kind zum Fluch oder zum Segen macht. Ein Segen ist die Ordination von Dr. Rodler allemal. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die sich aufgrund von Ärztemangel, Krankheitswellen und Zwei (Drei oder Vier)-Klassen-Medizin regelmäßig Sorgen um die Gesundheitsversorgung ihrer Kinder macht. Durch die Ansiedelung von Dr. Rodler in der Brühlgasse (direkt an der Ecke zur Auffahrt in die Hartberger Innenstadt) in Hartberg können diese Sorgen nun etwas kleiner werden. Viele von euch denken an dieser Stelle jetzt vielleicht an Dr. Paar. Eine Kinderarzt-Koryphäe, die sich seit Jahrzehnten um die Kinder in der Region kümmert. Auch er ist froh, dass er mit Dr. Rodler kompetente Verstärkung in der Oststeierrmark bekam und die beiden pflegen einen sehr guten Austausch miteinander.


PROFESSIONELLES INNENRAUMKONZEPT Die Gestaltung der Ordination folgt einem sehr, sehr netten Konzept, das nicht von einem Innenarchitekten - ich war auf den ersten Blick der Annahme - sondern von Christoph Rodler und vor allem von seiner Frau entworfen wurde. Tiere, Farben, Kontinente - man merkt, dass beim Innenraumkonzept Profis am Werk waren, Profis namens "Mama und Papa". "Wenn alles so schön dekoriert ist, hat man überhaupt keine Angst", sagt mein Bastian (10 Jahre), als ich ihn beim Verfassen dieses Blogs frage, wie ihm die Praxis gefallen hat. Der Wartebereich gleicht einem kleinen Indoor-Spielplatz und selbst an der Rezeption gibt es einiges zu sehen und zu entdecken.


"Wir haben überlegt: 'Was würde unseren Kindern gefallen?' und deswegen sieht es so aus, wie es aussieht. Und es gibt viele Kinder, die nach der Untersuchung fragen, ob sie nochmal zum Spielen raus dürfen. Das ist schon cool", erzählt Dr. Rodler stolz. Seine Gattin Michaela ist übrigens nicht nur als Deko-Queen mit am Start. Sie unterstützt auch im Ordinationsmanagement. Mit fünf weitere Angestellten kümmern sich Dr. Rodler und seine Frau seit Herbst 2023 um das Wohl unserer Kinder.



Auch die Untersuchungszimmer selbst sind so gestaltet, dass man sich beim Kinderarzt maximal wohlfühlen kann. Von der Unterwasserwelt bis zum Dschungel ist alles dabei. Im Australien-Zimmer werden die Säuglinge und Neugeborenen liebevoll behandelt und ein eigenes Stillzimmer wertet die Praxis noch mehr auf. Mit dabei ist auch immer das kleine Faultier, das vom Unterarm des Kinderarztes lacht.


Wenn man bedenkt, dass erst im Juni 2023 der Startschuss für die Übernahme der Ordination von Dr. Kahl gefallen ist, die Räumlichkeiten ab September 2023 verfügbar waren und im Oktober bereits ordiniert wurde, erkennt man einmal mehr, wie sehr Familie Rodler hinter ihrem Tun steht und wie viel Zeit und Mühe sie hier investiert haben.



WER IST DR. RODLER? Bald 39 Jahre alt ist der gebürtige Pöllauer, der in Graz studiert und sogar in Australien ein medizinisches Praktikum absolviert hat. Danach ging's für ihn nach Oberwart für den Turnus und schließlich folgte die Facharzt-Ausbildung zum Kinderarzt (6 Jahre dauert diese), ebenfalls in Oberwart. Dabei schloss er bereits Bekanntschaft mit Dr. Paar, der ihm nicht nur die Niederlassung in Hartberg schmackhaft gemacht hat. Er hat Dr. Rodler übrigens auch für die Versorgung der Neugeborenen auf der Geburtenstation in Hartberg mit ins Boot geholt. Diese Aufgabe am LKH Hartberg ist für Christoph Rodler eine absolute Herzensangelegenheit. Das Thema der ehemals geplanten Schließung haben wir somit natürlich auch diskutiert und er ist heilfroh, dass wir mit #vmzm diesen "Kampf" für den Erhalt der Station gewonnen haben. "Auf der Geburtenstation in Hartberg zu arbeiten ist für mich ein Privileg. Die Station und das gesamte Team dort ist top und ich kann allen nur empfehlen, in Hartberg zu entbinden", merkt Dr. Rodler überzeugt an. EIN ARZT MIT BREITEM WISSEN Eineinhalb Jahre war der fertig ausgebildete Kinderarzt auf der Kinderstation in Oberwart tätig, bevor er sich dazu entschieden hat, in die Niederlassung nach Hartberg zu gehen. Ich bezeichne ihn somit als "jungen Kinderarzt", der mit breiter fachlicher Kompetenz (als Kinderarzt ist man auch ausgebildeter Allgemeinmediziner), ganz viel Empathie und den richtigen Werten seinem Herzens-Beruf nachgeht.


Es taucht bei mir aber auch die Frage auf, warum man sich dazu entschließt, täglich von Graz hinaus aufs Land zu pendeln - meist geht man, aufgrund besserer Jobmöglichkeiten, ja genau den umgekehrten Weg. Darauf findet Dr. Rodler eine klare Antwort: "Man hat hier am Land, hier in der Peripherie, in meinem Fall im LKH Oberwart, einfach ein viel breiteres Ausbildungs-Spektrum als auf der Uni-Klinik in Graz. Du kommst mit vielen oder nahezu fast allen Bereichen und Themen der Kinder- und Jugendheilkunde in Berührung. Alles ist persönlicher und geht ein wenig mehr in die Tiefe. Genau so eine Ausbildung wollte ich und genau so wollte ich später auch arbeiten."



WEIL'S SPASS MACHT UND NOTWENDIG IST

Während wir knapp zwei Stunden über sein Dasein als Kinderarzt sprechen, fällt mir immer wieder auf, dass Christoph Rodler keineswegs aus Karriere-Gründen in die Niederlassung als Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde gegangen ist. Er meint es damit nicht gut mit seiner Geldbörse, sondern mit der Gesellschaft. Trotz fixem Hauptwohnsitz in Graz, und das schon seit dem Studium, war er mit einem Auge und mit einem großen Teil seines Herzens nach wie vor in der Region unterwegs und hat die Entwicklung in Sachen Gesundheitsversorgung verfolgt. Als er dann als Facharzt auf der Kinderstation in Oberwart tätig ist, merkt er immer mehr: Da ist Not am Mann. "Mir fiel auf, dass es in der ganzen Region zum Beispiel am Mittwoch Vormittag keinen Kinderarzt gab - die Ambulanz in Oberwart war an diesem Tag immer extrem voll und von den Menschen selbst habe ich erfahren, wie prekär die Situation teilweise ist. Ein weiterer niedergelassener Arzt war einfach notwendig", erzählt Dr. Rodler. Und somit war der Plan, eine eigene Ordi zu eröffnen, fixiert. Trotz aller (bürokratischen) Hürden, die man als Kassenarzt hat, macht es ihm großen Spaß. Durch den Kopf gehen lassen hat er sich das Ganze aber trotzdem: "Ich gebe zu, dass wir wirklich überlegt haben, ob wir mit der Kasse zusammenarbeiten oder als Wahlarzt hierherkommen. Doch diese Überlegungen haben nicht lange gedauert. Für mich war klar: Wenn, dann möchte ich für alle da sein. Es ist für mich ein absolutes No-Go, dass sich Menschen die Gesundheitsversorgung ihrer Kinder nicht leisten können." Dr. Rodler ist Kinderarzt mit Hirn und ganz viel Herz, der gerne zwei verschiedene Socken trägt und voll auf die Dankbarkeit und Ehrlichkeit der Kinder steht. Seine Offenheit und die gewisse Coolness, die er an den Tag legt, kommen nicht nur bei mir als Elternteil gut an. Mein Bastian hat mit dem innovativen Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde bereits einen Termin für seinen Junior-Check und die HPV-Impfung vereinbart und er freut sich, wenn er Dr. Rodler wieder treffen darf.

Die Ordination in Hartberg kann sich bereits über viele kleine Patientinnen und Patienten freuen. Die Ressourcen sind aber noch nicht ausgeschöpft. Termine können ganz einfach online gebucht werden. Mehr dazu unter https://www.kinderarzt-rodler.at/






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